Gedenkprogramm 27. Januar

„A hand full survived“. Die Todesmärsche aus Bremen im April 1945

27. Januar web
"Fürsorgeanstalt Hashude". Foto: Staatsarchiv Bremen
21.04.2022
19:00 Uhr
Referent:in Dr. Marcus Meyer Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildung
Birkenstraße 20/21
28195 Bremen

Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt. Zusätzlich gibt es einen Livestream. Den Zugang finden Sie hier

Die Todesmärsche in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs gehören zu den größten und sichtbarsten Verbrechen der Nationalsozialisten. Um die 300 000 Häftlinge verloren während der Märsche ins Deutsche Reich ihr Leben. Allein am 3. Mai 1945, nur wenige Tage vor Kriegsende, starben 7 000 Häftlinge bei der Versenkung der Cap Arcona und der Thielbeck in der Lübecker Bucht. Einige von ihnen hatten zuvor beim Bau des Bunkers „Valentin“ Zwangsarbeit leisten müssen. Anfang April waren sie mit Häftlingen aus Wilhelmshaven, Meppen und Bremen durch Norddeutschland getrieben worden. Der Vortrag befasst sich mit den Rahmenbedingungen der Todesmärsche und widmet sich dann den Transporten aus und über Bremen-Farge.

Vortrag: Dr. Marcus Meyer, Wissenschaftlicher Co-Leiter am Denkort Bunker Valentin

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V., Erinnern für die Zukunft e.V. Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098
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