Anti-was? Antislawismus als Diskriminierungsform verstehen.
Menschen mit osteuropäischen Wurzeln gehören längst zu Deutschland -
nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine. Trotzdem halten sich viele alte
Klischees und Vorurteile hartnäckig. Schon im Nationalsozialismus wurden
Slaw:innen massiv abgewertet, um Gewalt und Unterdrückung zu
rechtfertigen - und bis heute spürt man diese Denkmuster.
Abwertende Darstellungen und Klischees über Menschen aus Osteuropa
z.B. in Witzen oder Filmen zeigen: Antislawismus ist auch heute noch
ein Thema. Genau hier setzt die Post-Ost-Bewegung an. Sie will sichtbar
machen, was viele erleben, Menschen vernetzen, stärken und zum
Nachdenken anregen - auch diejenigen, die bisher wenig darüber wissen.
Die Antidiskriminierungstrainer:innen Alina Lange und Sergej Prokopkin
wollen ein Bewusstsein für Antislawismus, soziale Ungleichheit und
Ausgrenzung schaffen und gleichzeitig Strukturen aufbauen, die die
Communities vor Ort stärken.
Im Workshop wird gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet, was
Antislawismus eigentlich bedeutet, woher er kommt und wie er bis heute
wirkt. Welche Bilder verbreiten die Medien über „den Osten“ und Menschen
mit ost- oder südosteuropäischer Geschichte?
Wer ist damit überhaupt gemeint? Wessen Stimmen hört man - und wessen nicht?
Zum Abschluss des Workshops wird überlegt, was das alles mit einem selbst
zu tun hat und wie Diskriminierung im Alltag gestoppt werden kann.
Die Veranstaltung wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen
des Programms: „Demokratie leben!“ sowie dem Jugendamt Bremerhaven unterstützt.
Die Veranstaltungszeit ist von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr.
info@arbeitundleben-bhv.de Veranstalter: Arbeit und Leben Bremerhaven e.V. Kontakt
Melanie Rosenwirth