Antisemitismus entgegentreten
Zweitägige Fortbildung: 05.09.24, 15:30 - 18:30 Uhr, 06.09. 09:00 - 15:30 Uhr
Antisemitismus lässt sich nahezu überall finden: Oft versteckt sich Judenfeindschaft in modernem Gewand und ist kein Phänomen der Vergangenheit oder bestimmter Gruppen. Was kann man dem entgegensetzen?
In der Familie, im Verein, auf Social Media oder im Arbeitskontext: Antisemitismus lässt sich an vielen Orten finden. Oft versteckt sich Judenfeindschaft in modernem Gewand und ist kein Phänomen der Vergangenheit oder bestimmter Gruppen. Ganz im Gegenteil, er ist tief in der gesamten Gesellschaft verankert.
In der zweiteiligen Fortbildung werden wir sowohl die historische Entwicklung und Entstehungsgeschichte, bis hin zu aktuellem Antisemitismus und seine gesellschaftlichen Funktionsweisen in den Blick nehmen. Denn oft fällt es nicht leicht, alte und neue antisemitische Stereotype, versteckte Ressentiments und Codes zu erkennen. Wir werden uns auch den Fragen widmen, welche Perspektiven und Erfahrungen Betroffene mit Antisemitismus haben. Welche Herausforderungen entstehen insbesondere in der Arbeit mit Menschen? Wie kann man Judenfeindschaft - ob im Privaten oder bei der Arbeit - angemessen begegnen? Und wie äußert und wirkt sich der Israelbezogene Antisemitismus aus?
Kirsten Locker (Evangelisches Bildungswerk) E-Mail: kirsten.locker@kirche-bremen.de Telefon: 0421-34615-36