80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

Babij Jar, Kiew

Kiew brennt Einsturz v2
28.09.2021
20:00 Uhr
Referent:in Hermann Kuhn, Cornelius Kopf-Finke Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildung
Birkenstraße 20/21
28195 Bremen

Vortrag und Lesung von Hermann Kuhn und Cornelius Kopf-Finke.

Babij Jar, die "Altweiberschlucht" am Rand der ukrainischen Hauptstadt Kiew, war gleich nach Einnahme der Stadt durch die deutschen Truppen Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens. Die SS rühmte sich, am 29. und 30. September 1941 33.771 Juden aus Kiew zusammengetrieben und erschossen zu haben.
Anatolij Kusnezow hat diese Zeit als 12-jähriger Kiewer Junge erlebt. In seinem Buch "Babij Jar. Die Schlucht des Leids" hat er die deutschen Verbrechen geschildert, aber auch die zunächst widersprüchlichen Reaktionen der einheimischen Bevölkerung. Und er erzählt vom Kampf um die wahrhafte Erinnerung Krieg und Vernichtung in der späteren Sowjetunion, der mit Jewtuschenkos berühmten Gedicht "Babij Jar" begann.
Die kommentierte Lesung aus Kusnezows Buch sind ein Beitrag zur Erinnerung an den Beginn des deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion und den Völkermord an den Juden als seinen Kern vor 80 Jahren.

Es gelten die 3G-Regeln. Anmeldung erforderlich unter schalom@dig-bremen.de

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V. BarrierefreiheitBarrierefrei Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098