Bedeutung der Solidarność für die friedliche Revolution in der DDR
Die 1980 auf der Danziger Lenin-Werft gegründete unabhängige Gewerkschaft Solidarność hatte weit über Polen hinaus großen Einfluss auf die oppositionellen Bewegungen im damaligen Ostblock. Auch Bremen spielte dabei eine besondere Rolle: Nach dem Verbot der Solidarność in Polen wurde ihr Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung unter anderem vom Bremer Koordinationsbüro der Solidarność unterstützt.
Doch welchen Einfluss hatte die Solidarność auf die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und schließlich auf die friedliche Revolution von 1989?
Dieser Frage widmet sich Wolfgang Templin, Philosoph, Publizist und DDR-Bürgerrechtler. Bereits während seiner Studienjahre 1976 und 1977 an der Universität Warschau knüpfte er Kontakte zur polnischen Opposition. Später gehörte er zu den Mitbegründern der „Initiative Frieden und Menschenrechte“ und von Bündnis 90. Von 2010 bis 2014 leitete er das Warschauer Büro der Heinrich-Böll-Stiftung.
Im Anschluss an seinen Impulsvortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion. Die Moderation übernimmt der Bremer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lothar Probst.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen, Katarzyna Weichert E-Mail: katarzyna.weichert@dpg-bremen.de