Gedenkprogramm 27. Januar

Bremer Juristinnen unter der NS-Justiz

Logo 27 Januar
Eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkprogramms zum 27. Januar
20.01.2026
19:00 Uhr
Referent:in Jutta Heinemann, Historikerin (djb) Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildung
Birkenstraße 20/21
28195 Bremen

Beleuchtet werden die Lebenswege erster Juristinnen und die Verfolgung und Ermordung erster Akademikerinnen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens vor dem Hintergrund der Zerstörung der jüdischen und deutschen Frauenbewegung(en) in Bremen.

Erste Juristinnen haben sich ihr Jurastudium, den Abschluss mit dem Zweiten Staatsexamen und ihre juristische Berufstätigkeit in Deutschland oft erkämpft und ein paar Jahre später im NS-Staat wieder verloren: Berufsverbote, Vertreibung, Deportation, Ermordung, Exil, Remigration und Restitution.

Es waren Juristinnen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens, Margarete Mühsam und Dr. Margarete Berent, die 1914  gemeinsam mit Dr. Marie Raschke den Deutschen Juristinnen-Verein e.V. (DJV), gründeten, als dessen Nachfolgeorganisation sich der Deutsche Juristinnenbund (djB) versteht.

Doch erst das „Gesetz über die Zulassung der Frauen zu den Ämtern und Berufen in der Rechtspflege“ vom 11. Juli 1922 beseitigte endlich alle formalen Hindernisse, und Frauen wurde der Zugang zum Staatsexamen und schließlich zu den juristischen Berufen gewährt.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen Kooperationspartner: Deutscher Juristinnenbund (djb), Bremer Frauenmuseum e.V. BarrierefreiheitBarrierefrei Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098