Bremen und Bremerhaven
Geschichte und Erinnerung
Bremer und Danziger im „kolonialen Osteinsatz“ 1939–1945
Mit seinem Buch Hanseaten im „Osteinsatz“ schließt Dr. Felix Matheis eine Forschungslücke zur Rolle der Bremer Wirtschaft im Nationalsozialismus. Im Fokus stehen die Expansionsstrategien hanseatischer Kaufleute im besetzten Polen 1939–1945. Vor allem Hamburger und Bremer, aber auch Danziger Unternehmer waren an der brutalen Ausbeutung der polnischen Landwirtschaft beteiligt. Zudem wirkten sie maßgeblich daran mit, insbesondere die polnischen Jüdinnen und Juden auszurauben. Viele der Bremer Kaufleute waren bis 1939 im Kolonialhandel tätig gewesen und rechtfertigten ihr Vorgehen in Polen mit kolonialen sowie antisemitischen und nicht zuletzt antislawischen Deutungsmustern.
Teilnahmegebühr: Kostenfrei
Veranstalter: Focke Museum
Kooperationspartner: Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg ; Senatskanzlei Bremen ; Stiftung "die schwelle". Beiträge zum Frieden ; Landeszentrale für politische Bildung Bremen ; Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen e. V.
BarrierefreiheitDie Veranstaltung findet im Bauernhaus auf dem Gelände des Focke-Museums statt. Sie erreichen das Bauernhaus über den Ernst-Grohne Weg. Das Haus ist nicht barrierefrei zu erreichen.
Kontakt
Dr. Masza Sitek E-Mail: sitek@focke-museum.de Telefon: 0421 699 600 63
Dr. Masza Sitek E-Mail: sitek@focke-museum.de Telefon: 0421 699 600 63