Das öffentlich Verbannte zeigen: Karl Gorath, ein exemplarisches Schicksal der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung
Vortrag mit dem Soziologen Jörg Hutter und dem Illustrator Marcel Fernandez Bücker.
Den Nationalsozialisten ging es bei der Strafverfolgung von queeren Menschen um eine maximale Diskreditierung der Gesamtgruppe durch Mehrfachbestrafungen der gleichen Handlungen und anschließenden Deportationen in Konzentrationslager. Diese strafrechtliche Verfolgung setzte sich bruchlos bis weit in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland fort. Alles dieses zeigt sich beispielhaft am Schicksal des Karl Gorath.
Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Das Unvorstellbare zeigen – Comics gegen das Vergessen“ findet der Vortrag „Das öffentlich Verbannte zeigen: Karl Gorath, ein exemplarisches Schicksal der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung“ statt. Nach den Grußworten von der Vize-Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, sowie Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, befasst sich der Bremer Soziologe Jörg Hutter in seinem Vortrag mit der Biografie Goraths. Zusätzlich stellt der Bremer Illustrator Marcel Fernandez Bücker seine Graphic Novel-Zeichnungen zu Karl Gorath vor.
Die Moderation übernimmt Christian Linker, Geschäftsführer von Rat & Tat Zentrum für queeres Leben.
anmeldung@buergerschaft.bremen.de Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Bremische Bürgerschaft BarrierefreiheitBarrierefrei. Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098