Extremismus

„Deutschland rechts außen:
 Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“

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Online-Veranstaltung, Symbolbild © Sam McGhee, unsplash
23.03.2021
19:00 Uhr
Referent:in Matthias Quent Veranstaltungsort: Internetveranstaltung
Online

Rechtsextreme Parteien verzeichnen wachsenden Zulauf – und sie gewinnen sogar Wahlen. Der Hass wächst, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geraten unter Druck. Doch der Rechtsruck ist kein zufälliges Phänomen. Im Gegenteil: Die Rechtsradikalen arbeiten seit Jahrzehnten daran, ihre Pläne umzusetzen, aber Gesellschaft und Politik blieben weitgehend tatenlos. Wie es dazu kam und warum dennoch Hoffnung besteht, analysiert Matthias Quent. Der Rechtsextremismusforscher deckt faktenreich die Strategien und Ziele „der Rechten” auf, gibt Handlungs-empfehlungen für den alltäglichen und politischen Umgang mit ihnen und zeigt, dass sich eine starke Demokratie nicht von rechten Populisten jagen lassen darf, sondern sie am besten rechts liegen lässt.

Dr. Matthias Quent promovierte über die Zusammenhänge und Dynamiken der individuellen, gruppenbezogenen und gesellschaftlichen Einflüsse auf die Radikalisierung des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU). Er war u.a. Sachverständiger für Untersuchungsausschüsse des Thüringer Landtags (2012 & 2017), des Deutschen Bundestags (2016) sowie im sächsischen Landtag (2017). Seit August 2016 leitet Quent das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) der Amadeu Antonio Stiftung in Jena. Gegründet als Konsequenz aus dem NSU-Komplex, werden dort Ursachen und Erscheinungsformen von Diskriminierung, Hass, politischer Gewalt und Demokratiefeindlichkeit erforscht.

Moderation: Christiane Sundermeyer.

Eine Veranstaltung von Literatur und Politik e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen.

Teilnahmegebühr: kostenlos Anmeldung: Online-Veranstaltung via ZOOM – Anmeldung per Mail bitte an werner.begoihn@t-online.de Veranstalter: Literatur und Politik e.V. Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung Bremen