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Diversität & Journalismus – ein Widerspruch?

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Vortrag, Symbolbild © Edvin Johansson, unsplash
26.11.2021
19:30 Uhr
Referent:in Burcu Arslan, Roland Jodin Veranstaltungsort: online

Wie divers sind unsere Medien?
Wie vielfältig unser Journalismus?


Die kürzlich erschienene Langzeitstudie „Vergessene Welten und blinde Flecken – Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“ kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Berichterstattung geografisch sehr unausgewogen ist – und das zu Lasten der Staaten des Globalen Südens. Deutsche Medien konzentrieren sich demnach vor allem auf den sog. Westen und die Länder des Nahen Ostens. Gleichzeitig bildet die Zusammensetzung deutscher Redaktionen nicht die Vielfalt unserer Gesellschaft ab. Immerhin ist Deutschland ein Land, in dem mehr als ein Viertel aller hier lebenden Menschen eine sogenannte Migrationsgeschichte hat.

Warum gibt es diese Defizite? Und wer berichtet da eigentlich? Über was? Was bleibt im Verborgenen? Warum? Wie können wir mehr Vielfalt in den überwiegend weißen Journalismus bringen?

Einen Abend lang wollen wir mit den Journalist*innen Burcu Arslan (Neue deutsche Medienmacher*innen/ Radio Bremen) und Roland Jodin (Cosmo/ Radio Bremen) über diese und weitere Fragen ins Gespräch kommen und über eine utopische Vision für die deutsche Medienlandschaft philosophieren.


Aktuelle Änderung: Aufgrund des Infektionsgeschehens wird die Veranstaltung nur online stattfinden!

Teilnahmegebühr: kostenfrei Anmeldung: Anmeldung via E-Mail
jep@ben-bremen.de
Veranstalter: Junges entwicklungspolitisches Forum (Jep) Kontakt
Kristin Reimers E-Mail: jep@ben-bremen.de