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Frauen, Frieden, Sicherheit: Was kann feministische Außenpolitik?

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Online-Veranstaltung, Symbolbild © Sam McGhee, unsplash
26.01.2021
19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online, via Zoom oder im You-Tube Livestream (Adressen jeweils auf www.boell-bremen.de zu finden)
Bremen

Kanada und Schweden machen es vor, andere Länder ziehen nach: Die feministische Perspektive scheint endlich in der Außen- und Sicherheitspolitik angekommen zu sein. Auch die Europäische Union hat 2018 einen Aktionsplan entwickelt um die vor zwanzig Jahren verabschiedete UN-Resolution 1325 mit der Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ umzusetzen. Deutschland hat für seine Mitgliedschaft im Sicherheitsrat für 2019 und 2020 die Agenda gar als thematischen Schwerpunkt gesetzt.

Doch was bedeutet eine feministische Außenpolitik und wie kann diese tatsächlich umgesetzt werden? Welche Chancen bietet sie? Und wo stehen wir gerade? Diese und weitere Fragen werden wir am 26. Januar mit Nina Bernarding und Hanna Muehlenhoff diskutieren.

Nina Bernarding ist Co-Direktorin und Mitbegründerin des Center for Feminist Foreign Policy und Mitglied des Böll Forum Neue Sicherheitspolitik. In ihren Artikeln „Feministische Außenpolitik - unerlässlich für eine sicherere und gerechte Welt“ und „Ohne Feminismus kein Frieden“ erörtert sie, wieso eine feministische Außenpolitik für die Europäische Union unabdingbar ist, um Frieden in der Welt zu fördern.

Hanna L. Muehlenhoff ist Assistant Professor in European Studies an der Universität Amsterdam. Sie forscht zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und zur UN Sicherheitsratsresolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Außerdem hat sie zur EU Zivilgesellschaftsförderung in der Türkei publiziert. Sie arbeitet mit feministischen Theorien.

Die Veranstaltung wird moderiert von der freien Journalistin Yasmine M’Barek.

Veranstalter: