Gedenkprogramm 27. Januar

„gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“

Logo 27 Januar
Eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkprogramms zum 27. Januar
25.01.2026
11:00 Uhr
Referent:in Helmut Metzner (Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld) Veranstaltungsort: Zentrum für Kunst
Hermann-Ritter Straße 108E
28197 Bremen

Beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2023 im Deutschen Bundestag standen erstmals die queeren Opfer im Fokus. Die historisch-dokumentarische Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“ knüpft an dieses wichtige erinnerungspolitische Signal an und macht das Thema der Ausgrenzung und Verfolgung queerer Menschen in den Jahren 1933 – 1945 nun einem breiten Publikum zugänglich. Die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 – 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen sowie aktuelle Forschungsergebnisse.

Die Ausstellung macht deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Sie beleuchtet gleichzeitig, wie verbliebene Handlungsspielräume im Alltag genutzt wurden. Erzählt werden keineswegs nur Verfolgungsgeschichten, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität.

Ablauf

Grußworte Svea Kellner (Der Senator für Kultur/Zentrum für Kunst), Dr. Thomas Köcher (Direktor Landeszentrale für politische Bildung Bremen)

Musik: Namu Ensemble

Vortrag: Helmut Matzner (Vorstand Bundesstiftung Magnus Hirschfeld)

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Zentrum für Kunst, Rat & Tat Zentrum für queeres Leben BarrierefreiheitInformationen zur Barrierefreiheit erhalten Sie beim Veranstalter. Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098