Gesellschaft im Spannungsfeld: Werte, Sprache und Meinungsfreiheit
Ist unsere Gesellschaft zunehmend geprägt von einer „linken Hegemonie“ – oder erleben wir vielmehr einen konservativen Kulturkampf? Öffentliche Debatten über Themen wie Migration, Diversität, Antidiskriminierung und geschlechtersensible Sprache werden leidenschaftlich geführt. Doch hören wir einander noch zu? Schnell entsteht der Vorwurf, dass man nicht mehr sagen darf, was man denkt. Verlieren wir die Fähigkeit, andere Positionen zu akzeptieren? Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik, populistischer Zuspitzung und demokratiegefährdender Ideologie? Wie verändert sich unsere Sprache – und was sagt das über unsere Werte aus? Wir wollen darüber sprechen, wie man besser diskutieren kann ohne auf eine klare Haltung zu verzichten.
Das Veranstaltungsformat Unterhausdebatte möchte den gesellschaftlichen Austausch anregen und den respektvollen Dialog über Zukunftsfragen fördern. In dieser Debatte kommt das Publikum zu Wort. Die Moderatorinnen und Moderatoren führen kurz in die Themen ein und stellen Fragen. Das Publikum muss sich entscheiden: Setzt es sich auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum? Im anschließenden Gespräch kann jede und jeder die eigene Position erklären. Wer lässt sich überzeugen und wechselt die Seite? Das Format ermutigt dazu, anderen zuzuhören und Argumente auszutauschen.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Demokratiezentrum Land Bremen und der Stadtbibliothek Bremen statt.
Amir Saedi E-Mail: demokratiezentrum-isl@soziales.bremen.de Telefon: 0421/361 127 96