In der Sache klar, im Ton freundlich - mit Populisten reden
Mit Parlamentswahlen in fünf Bundesländern wird es sich auch 2026 nicht vermeiden lassen, über den Umgang mit der AfD und ihrer Anhängerschaft intensiver nachzudenken. Spätestens der Info-Stand der AfD vor dem Einkaufszentrum "REWE" hat das Thema auch für Borgfeld unausweichlich gemacht.
Die Initiatiative "Borgfeld für Demokratie und Menschenrechte" hat zwei kompetente Gäste zur Anregung des Gesprächs nach Borgfeld eingeladen:
• Dr. Frank Hiddemann ist Leiter der Ökumenischen Akademie Gera/Altenburg und Dorfpfarrer in Ostthüringen. Ihm brennt das Thema seit Jahren schon auf dem Leib; er lebt in einer Region, in der Rechtspopulisten mittlerweile die kulturelle Hegemonie besitzen. Umso wichtiger ist das öffentliche Streiten um die Demokratie. Frank Hiddemann bringt jede Menge Erfahrungen im öffentlichen Umgang mit AfD-Vertretern und Vertreterinnen sowie Anhängern mit und plädiert gegen den Kommunikationsabbruch und für eine öffentliche Debattenkultur.
• Gesine Lange, Tochter von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck, ist 1989 nach Bremen gezogen. Oft wird sie zum schwierigen Ost-West-Verhältnis und zu ihren Erfahrungen im Vergleich zum Aufwachsen in der DDR mit ihren Wahrnehmungen zum Leben im Westen befragt. Sie ist gefragt, wie sie die aktuelle bedrohte Lage und die Demokratie einschätzt.
Borgfeld für Demokratie und Menschlichkeit E-Mail: borgfeldbleibbunt@posteo.de