Gesellschaft

Jugendarbeit mit Muslim*innen als Teil der postmigrantischen Gesellschaft

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Workshop, Symbolbild © Kane Reinholdtsen, unsplash
29.09.2025
09:00 Uhr
Referent:in Deniz Greschner, Ridvan Dindar & Merve Kilinc-Cakir Veranstaltungsort: Bremische Bürgerschaft
Am Markt 20
28195 Bremen

In einigen Projekten der Jugend(sozial)arbeit mit migrantisierten Jugendlichen aus muslimischen Organisationen steht nicht die Förderung von Teilhabe, Empowerment oder sozialräumlicher Öffnung im Zentrum, sondern der präventive Blick. Wie verändert sich Jugendarbeit, wenn migrantisierte, muslimische Lebenswelten nicht defizitär, sondern als Ressourcen im Sozialraum verstanden werden? Welche Rolle können Moscheegemeinden als Orte sozialer Arbeit einnehmen? Und was braucht es, damit Fachkräfte postmigrantische Realitäten nicht problematisieren, sondern als Ausgangspunkt solidarischer Praxis begreifen?

Dabei sprechen wir auch darüber, wie wichtig es ist, dass sich Organisationen selbst kritisch hinterfragen – sowohl in der Jugendhilfe als auch zum Beispiel in muslimischen Gemeinden. Es braucht offene Räume, in denen kritisch nachgedacht und Veränderungen angestoßen werden können. Folgende Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren: Wie können Moscheevereine eigene pädagogische Ansätze in ihrer Jugendarbeit stärken und professionalisieren? Wie kann die Jugendhilfe lernen, Differenz anzuerkennen, ohne zu dominieren?

Das Demokratiezentrum Land Bremen und das Projekt kelam von der Schura Bremen laden Fachkräfte der Jugendhilfe, Engagierte aus Moscheevereinen, Trägervertretungen und Interessierte herzlich ein, gemeinsam mit uns ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet in der Bremischen Bürgerschaft statt, und kann auch online besucht werden.

Teilnahmegebühr: Kostenfrei Veranstalter: Demokratiezentrum Land Bremen Kooperationspartner: Projekt kelam von der Schura BarrierefreiheitBarrierefrei Kontakt
Amir Saedi, Demokratiezentrum Land Bremen Telefon: 0421/ 361-12796