Perspektiven aus und für Belarus
Wie geht es den Menschen, die sich 2020 an den Massenprotesten beteiligt haben, heute? Welche Perspektiven sehen sie für Belarus?
Sechs Jahre nach den historischen Massenprotesten gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl in Belarus leben viele der damaligen Aktivistinnen und Aktivisten im Exil, andere waren und sind politischer Verfolgung und Haft ausgesetzt. Die Hoffnung auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist zwar nicht sehr groß, besteht jedoch weiter.
An diesem Gesprächsabend berichten zwei Menschen aus Belarus von ihren persönlichen Erfahrungen, den Folgen der Repressionen und ihrem Leben in Deutschland. Sie sprechen über die Situation politischer Gefangener, die belarusische Diaspora und die Frage, welche Perspektiven sie für die Zukunft ihres Landes sehen.
Mit wem?
Kate Sposab, Bildungswissenschaftlerin im Exil und belarusische Aktivistin, lebt seit 2021 in Bremen.
Siarhei Paulavitski, freier Übersetzer, war von 2024 bis 2025 aus politischen Gründen in Haft und lebt seit Anfang 2026 in Dortmund.
Moderation: Dr. Ulrike Huhn und Andreas Rheinländer
Gefördert wird die Veranstaltung von der Stiftung Die Schwelle und der Heinrich-Böll-Stiftung.
Heinrich Böll-Stiftung Bremen E-Mail: kontakt@boell-bremen.de