Geschichte und Erinnerung

Stolperstein-Verlegungen

Stolperstein HB HamburgerStr 10   Scheige   Rosenwald v3
15.04.2026 Veranstaltungsort: Bremen

Am Dienstag, den 14. und Mittwoch, den 15. April finden wieder Stolperstein-Verlegungen in Bremen statt. 

Seit 2004 wurden über 800 Gedenksteine im gesamten Bremer Stadtgebiet verlegt. Am 14. und 15. April 2026 findet nun erneut eine biografische Spurensuche statt. Dann werden weitere 21 Stolpersteine in verschiedenen Bremer Stadtteilen verlegt.

Das Projekt Stolpersteine des Kölner Bildhauers und Aktionskünstlers Gunter Demnig besteht seit 1995. Es erinnert in Deutschland und im europäischen Ausland an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft – seit 2004 auch in Bremen.

In Bremen sind über 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in „Schutzhaft” genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Schon länger gab es in Bremen Überlegungen, wie man das Leben jener Menschen symbolisch sichtbar machen könnte, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden: Juden, Sinti und Roma, Opfer der "Euthanasie", politisch Verfolgte, Jehovas Zeugen und Homosexuelle. Die Erinnerung an sie ist in unserer Stadt weitgehend verblasst. Die Stolpersteine sollen dem Vergessen entgegen wirken. Der Betonstein wird so im Bürgersteig versenkt, dass lediglich die Tafel sichtbar bleibt. Stolpern kann und soll man nur im übertragenen Sinn.

Projekt STOLPERSTEINE BREMEN

STOLPERSTEINE BREMEN ist ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Bremen und des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“. Die Arbeit am Projekt wird getragen vom Initiativkreis Stolpersteine Bremen.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Initiativkreis Stolpersteine, Erinnern für die Zukunft e.V. Kontakt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098