Zugfahrt ohne Rückkehr
Gedenken an die Deportation der Bremer Jüdinnen und Juden in das Ghetto Minsk vor 85 Jahren.
Am 18. November um 16 Uhr lädt der Initiativkreis Stolpersteine Bremen, die Landeszentrale für politische Bildung Bremen und die Geschichts-AG des Hermann-Böse-Gymnasiums zu einem Gedenken an die Bremer Jüdinnen und Juden ein, die am 18. November 1941 in das Ghetto Minsk deportiert wurden. Im Rahmen des Gedenkens werden die historischen Orte der Deportation besucht:
Ausgehend von der Oberschule am Barkhof, der ersten Sammelstelle für die Deportationen, führt der Weg über das Hermann-Böse-Gymnasium, dessen Turnhalle damals als zweite Sammelstelle diente, bis zum ehemaligen Lloyd-Bahnhof, von dem aus die Züge in Richtung Minsk abfuhren. An den einzelnen Stationen beleuchten kurze Beiträge die Geschichte der Deportationen und erinnern an die Menschen, die aus Bremen verschleppt wurden und deren Weg schließlich nach Minsk und somit in den Tod führte.
Kleine musikalische Beiträge begleiten die einzelnen Stationen und geben Raum zum Innehalten und Erinnern.
Im Rahmen dieses Gedenkens soll gemeinsam Geschichte sichtbar gemacht werden, an die Gräueltaten erinnert und den Spuren gefolgt werden, die die Deportationen in unserer Stadt
Tobias Peters E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de Telefon: 0421 361 2098