Gedenkprogramm 27. Januar

Ludwig Baumann: Die Liebe zum Leben

Zählappell im Lager auf der Bahrsplate. Zeichnung des ehemaligen Häftlings Pierre Lefèvre
Zählappell im Lager auf der Bahrsplate. Zeichnung des ehemaligen Häftlings Pierre Lefèvre (c) Privatarchiv Billaux
02.02.2024
17:30 Uhr
Veranstaltungsort: City 46
Birkenstraße 1
28195 Bremen

Buch, Regie und Produktion Annette Ortlieb Inseltöchterfilm (63 Minuten, D, 2023). Filmvorführung. Im Anschluss diskutiert Henning Bleyl (Heinrich-Böll-Stiftung) mit der Regisseurin Annette Ortlieb und Marcus Meyer (LZPB/Denkort Bunker Valentin)

Über den Mut zu desertieren, die Kraft des Sich-Treu-Bleibens und eine Vision, die die Bundesrepublik verändert hat. Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg. 

30.000 Deserteure wurden in Deutschland während des 2. Weltkriegs zum Tode verurteilt. Einer von ihnen ist der Bremer Ludwig Baumann. Er überlebt Todesstrafe, KZ und Ostfront. Aber selbst nach dem Krieg behält die Todesstrafe ihre Gültigkeit. Er kämpft 12 Jahre mit fast übermenschlichen Kräften auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen für die Aufhebung aller Strafen gegen Deserteure. Schließlich ist er erfolgreich: 2002 – fast 60 Jahre nach Kriegsende – werden die Todesurteile endlich aufgehoben.

Im Film erzählen Ludwig Baumann selbst, sowie die Unterstützerin und Freundin Ursula Prahm, der Historiker Detlef Garbe und die damalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin über ihre Begegnungen und den Kampf Ludwig Baumanns.

Teilnahmegebühr: 9 Euro, 5,50 Euro, 4 Euro Euro Anmeldung: Hier geht es zum Kartenvorverkauf Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, City 46 – Kommunalkino Bremen e.V., Erinnern für die Zukunft e.V., Heinrich Böll-Stiftung Bremen BarrierefreiheitBarrierefrei Kontakt
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